Trino1.ch ist mehr als eine Website – es ist ein zentraler Anlaufpunkt für Schweizer Unternehmen, Kommunen und Energieinteressierte, die sich für die Zukunft der erneuerbaren Energien engagieren. Mit Fokus auf Windenergie, Solarstrom und grüne Wasserstoffprojekte verbindet die Plattform Praxisbeispiele mit politischen Impulsen. Besonders beeindruckend ist ihr Ansatz, lokale Initiativen mit nationalen Förderprogrammen zu verknüpfen, etwa durch die Unterstützung des diese seite-Modells für kommunale Energiegenossenschaften. Die Initiative setzt auf Transparenz: Jährliche Berichte zu CO₂-Einsparungen und Investitionen machen ihre Arbeit messbar und nachvollziehbar.
Ein zentraler Baustein von Trino1.ch ist die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Durch Events wie das „Energieforum Schweiz“ werden Lösungsansätze diskutiert, die über reine Technologie hinausgehen – etwa die Integration erneuerbarer Energien in die Schweizer Infrastruktur. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Windkraft für Gemeinden“, das seit 2018 über 100 lokale Initiativen unterstützt hat, um Windparks mit Partizipationsmodellen zu gestalten. Die Plattform zeigt dabei, wie nachhaltige Energieprojekte nicht nur Klimaziele erreichen, sondern auch soziale Wertschöpfung schaffen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut den Daten von Trino1.ch wurden seit Gründung im Jahr 2018 insgesamt über 1,2 Milliarden Franken in Schweizer erneuerbare Energien investiert. Besonders im Bereich Solarenergie hat sich die Kapazität in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Ein weiteres Highlight ist die Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission für Technologie- und Innovationspolitik (EPTI), die Trino1.ch bei der Entwicklung des neuen „Nationalen Aktionsplans für erneuerbare Energien“ berät. Die Plattform positioniert sich damit als Brückenbauer zwischen Praxis und Politik.
Doch was macht Trino1.ch besonders? Es geht nicht nur um die Menge der Energie, sondern auch um die Qualität der Lösungen. Die Plattform setzt auf partizipative Ansätze: Bürger:innen können über Online-Tools direkt mitgestalten, etwa bei der Planung von Windrädern oder Solarfarmen. Ein Beispiel ist die Gemeinde Thalwil, die durch ihr „Energie-Lebensmodell“ zeigt, wie eine Gemeinde durch Bürgerbeteiligung ihren Strombedarf zu 100 % aus erneuerbaren Quellen decken kann. Solche Projekte unterstreichen, dass nachhaltige Energie in der Schweiz nicht nur möglich, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert ist.
Für Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren wollen, bietet Trino1.ch eine Fülle an Ressourcen. Dazu gehören Förderdatenbanken, Steuerberatung zu Grünstrom-Zuschüssen und Tools zur Berechnung der CO₂-Einsparungen. Besonders wertvoll ist die Plattform für KMUs, die oft nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um sich in komplexen Förderprogrammen zu orientieren. Ein aktuelles Beispiel ist die Unterstützung eines kleinen Textilunternehmens in Zürich, das durch den Einsatz von Solarstrom und Wärmepumpen seine CO₂-Bilanz um 40 % verbessern konnte.
Trino1.ch zeigt damit, dass die Schweiz im Bereich erneuerbare Energien nicht nur technologisch führend ist, sondern auch eine Kultur der Zusammenarbeit und Transparenz entwickelt. Für Leser:innen, die sich für nachhaltige Entwicklung interessieren, ist diese Plattform ein Muss – nicht nur wegen der konkreten Projekte, sondern auch wegen der inspirierenden Vision, dass erneuerbare Energien kein Zukunftsmusik, sondern heute schon Realität sind.
- Seit 2018 wurden über 1,2 Milliarden Franken in Schweizer erneuerbare Energien investiert.
- Die Kapazität der Solarenergie in der Schweiz hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.
- Über 100 lokale Initiativen unterstützen seit 2018 das „Windkraft für Gemeinden“-Projekt.
- Die Plattform berät die EPTI bei der Entwicklung des neuen „Nationalen Aktionsplans für erneuerbare Energien“.
- Durch partizipative Modelle konnte die Gemeinde Thalwil ihren Strombedarf zu 100 % aus erneuerbaren Quellen decken.
